Unsere Produzenten

Ob die Produzenten, die unsere Bioprodukte erzeugen, Bauern, Bäcker oder Metzger sind - für uns sind sie vor allem eines: Menschen, mit denen wir gerne zusammenarbeiten und die wir praktisch alle persönlich kennen. So entsteht ein Vertrauensverhältnis von dem alle etwas haben: Unsere Lieferanten wissen, dass wir faire Preise zahlen – und wir können sicher sein, gute, hochwertige Produkte zu erhalten.

 

Bauernhof & Gärtnerei

Eigenanbau

Ein paar Kilometer vom Stammsitz des Paradieschens entfernt baut Geschäftsführer Kurt Lorenz auf ca. 2,5 Hektar Fläche Gemüse, Beerenobst und einige Kräuter an. Er lässt zarte und bunte Buschbohnen gedeihen, Kürbis- und Zucchini-Raritäten, Neuseeländer Spinat, Zuckererbsen, Artischocken, Bamberger Hörnchen, Mairüben und Spinat. Es versteht sich von selbst, dass Kurt seine Produkte streng nach Bioland-Richtlinien anbaut. Das bedeutet möglichst geschlossene Stoffkreisläufe mit vielseitigen Fruchtfolgen, die das Bodenleben fördern. Durch den Anbau von Klee und Gras in der Fruchtfolge bleibt der Boden gesund und fruchtbar. Neben dem professionellen Anbau beschäftigt er sich leidenschaftlich gerne mit alten oder fast vergessenen Sorten. So finden Rote Gartenmelde, Leindotter und Butterkohl ein Plätzchen auf dem Acker – und wenn der Anbau gelingt, auch den Weg in die Kisten.

Anitca Enotria

Antipasti aus biologischer Landwirtschaft: Die schmecken nicht nur nach der Sonne Italiens. Von dort kommen sie auch. Hier auf der Antica Enotria, einer klassischen Masseria (Bauernhof) in Südost-Italien, werden sie mit viel Liebe und Hingabe von der Familie di Tuccio angepflanzt, geerntet und verarbeitet. Die überschaubare Größe und die sehr kurzen Wege erlauben es den di Tuccios alles selbst zu produzieren und anzubauen, sogar das eingesetzte Olivenöl stammt aus eigener Hand. Bereits seit über 20 Jahren betreibt die Familie biologisch-organische Landwirtschaft aus tiefster Überzeugung. Die Antica Enotria ist ihre große Liebe. Und das schmeckt man auch.

Azienda Di Lauro

Brokkoli in kulinarischer Höchstform: Apulien steht für Genuss, Sonne und Meer und für erstklassige klimatische Bedingungen, um Gemüse anzubauen. Seit 2005 führen die Brüder Francesco und Guiseppe Di Lauro in der Salvetere Ebene, 370 m über dem Meeresspiegel gelegen, ihren Biobetrieb die Azienda Di Lauro. Auf 71 Hektar wachsen Staudensellerie, Mangold und Brokkoli in bester Bioqualität.

bioladen*fair

Seit 2004 fließt 1 Cent von jeder verkauften bioladen*fair-Banane in das Kindergarten-Projekt von Christop Meier in der Dominikanischen Republik. Von diesem Geld wurde ein Waldorfkindergarten errichtet, der am 21. März 2009 eingeweiht werden konnte und in den mittlerweile 50 Kindern aufgenommen wurden. Die bioladen*fair-Bananen werden in Handarbeit nach den Richtlinien des ökologischen Landbaues und den Prinzipien des fairen Handels produziert. Neben der Zahlung fairer Mindestpreise werden Gelder aus dem Verkäufen der Bananen wiederum fair-Projekten wie dem Kindergartenbau zur Verfügung gestellt.

Neben dem Kindergarten in Azua de Compostel werden von dem Geld PLAN*-Projekte in der Dominikanischen Republik und Ecuador unterstützt.

Biosybaris

Mit den köstlichen kalabrischen Clementinen beliefert uns neben anderen Partnern auch die Erzeugerfamilie Minisci. Angelo und seine beiden Schwestern Anita und Maria-Grazia Minisci beschäftigen sich in ihrem Erzeugerbetrieb Biosybaris seit über 20 Jahren mit ökologischem Landbau. 1987 übernahm Angelo die Anbauflächen von seinem Großvater, der den Betrieb bereits 1945 gegründet hatte. 1991 wagte der Enkel die ersten Schritte im ökologischen Landbau. Das Projekt wuchs schnell, und seit 1996 werden alle Flächen der frischen Obst- und Gemüseprodukte ökologisch bewirtschaftet: Die Marke Biosybaris war geboren. Doch die Miniscis sind nicht nur Erzeuger. Sie haben viele innovative Ideen, wie biologische Erzeugnisse wie Zitrusfrüchte, Gemüseprodukte und Oliven in Kalabrien sowohl angebaut als auch vermarktet werden können – mit Erzeugern vor Ort und selbstverständlich in hervorragender Bio-Qualität. 

Reiner Bonhorst

Reiner Bohnhorst ist einer von vier Landwirten, die die Bohlsener Mühle seit 3 Jahren mit Quinoa beliefern. Quinoa aus Norddeutschland: Erscheint erstmal seltsam - eine Pflanze, welche bisher in Südamerika beheimatet und dort angebaut wurde, fasst nun auch in Deutschland Fuß. Tatsächlich kommt die Quinoa hier gut zurecht: der robusten und anspruchslosen Pflanze machen Trockenheit und leichter Frost nichts aus. Und auf den meist nährstoffarmen, steinigen oder sandigen Böden der Lüneburger Heide gedeiht das Gänsefußgewächs ganz wunderbar. Quinoa, hierzulande als Getreide angesehen, ist botanisch gesehen jedoch eher mit Mangold, Spinat und Roter Bete verwandt. Die kleinen, perlförmigen Körner schmecken leicht nussig, sind eine wertvolle Proteinquelle und enthalten alle für den Menschen essentiellen Aminosäuren. Darüber hinaus ist es auch noch eine Ballaststoffquelle und mit wertvollen Mineralstoffen, Fettsäuren und Vitaminen ausgestattet. 

Clostermann

Die Familie Clostermann betreibt seit Generationen Obstbau am Niederrhein und bewirtschaftet heute einen 20 Hektar großen Demeter Obstanbaubetrieb. Aus den Äpfeln der eigenen Plantage werden u.a. Apfelperlweine und Appléritife gekeltert und zum Teil mit eleganter Rosennote harmonisch veredelt. Der Appléritif ist eine tolle, alkoholfreie Alternative zum Sekt, die wirklich schmeckt! Durch das besondere Herstellverfahren entsteht ein edles Produkt, das nie auch nur einen Hauch von Alkohol gesehen hat. Zum Aperitif oder einfach nur zum alkoholfreien Genuss für zwischendurch. Natürlich wird der Appléritif in exzellenter Bioqualität produziert.

Deuchert

Das kleine Dörfchen Weilbach liegt beschaulich zwischen Miltenberg und Amorbach am Rande des Odenwaldes. Hier bewirtschaftet Bernhard Deuchert seit 1996 mit seiner Frau und den vier Kindern seinen Betrieb nach Bioland-Richtlinien. Auf einer Fläche von 15 Hektar wird fleißig gearbeitet. Angebaut wird Getreide für Mensch und Tier, Futter für die Heidschnucken-Herde und natürlich viel Gemüse und Kartoffeln. In den Wintermonaten begleitet uns Bernhard durchgängig mit seinen Produkten: Wirsing, Pastinaken, Sellerie, Rote Beete, Petersilienwurzel, Sauerkraut, Kartoffeln und Zwiebeln. Besonders lecker sind die Karotten, die sich auf Grund von gehaltvollen und gepflegten Böden durch ein außergewöhnlich gutes Aroma auszeichnen. Aber Bernhard keltert auch naturtrüben Apfelsaft in Bioland-Qualität – aus den eigenen Streuobstwiesen.

Frey

Das Paradieschen bezieht seit 2007 die Bioeier von Uli und Regina Frey. Denn nur ein Ei, das von einem artgerecht gehaltenen Huhn gelegt wird, ist ein Ei, das mit gutem Gewissen verzehrt werden kann. Die Familie Frey hat sich aus verschiedenen Gründen für die ökologische Wirtschaftsweise entschieden. Nach dem Landwirtschaftsstudium waren die beiden sechs Jahre im Entwicklungsdienst in Argentinien und Bolivien – damals reifte der Entschluss, einen eigenen Hof nicht konventionell, sondern nach ökologischem Konzept zu betreiben. Das haben sie nach der Rückkehr und der Hofübernahme 1992 auch konsequent umgesetzt und arbeiten seitdem nach Naturland-Richtlinien. Die Hühner genießen ein optimales Stallklima und bestmögliche Belichtung durch die offene Bauweise der Hühnerställe. Außerdem haben alle Hühner von zehn Uhr morgens bis Einbruch der Dunkelheit Auslauf unter freiem Himmel und damit Zugang zu frischem Klee. Aber auch im Stall können Sie jederzeit sandbaden, scharren, picken und aufbaumen.

Grütter

Unsere Mitarbeiterin Judith Wentzel war 2017 zu Besuch auf dem Bioland-Hühnerhof Grütter in der Dingdener Heide. Beim Besuch des Hofes von Ulrike und Berthold Grütter fühlt man sich in Kindheitstage zurückversetzt: Die Hühner laufen frei auf dem Gelände herum: Manche scharren unter der Hecke, rascheln durch den Miscantus, andere sitzen gackernd auf dem Traktor oder im Schatten unter den Büschen. Berthold Grütter ist es wichtig, dass die Tiere ihren Bedürfnissen entsprechend aufwachsen können. Deshalb sind die Stalltore fast das ganze Jahr über am Tag geöffnet. Die Hühnchen haben freien Zugang zum Weideauslauf, wo sie scharren, sandbaden, picken und sonnen können. Abends geht’s dann zurück in einen der vier Ställe, die der Biobauer für seine Hühner bereithält. Was den Biolandhof von Berthold Grütter so besonders macht, ist der geschlossene Kreislauf: Die Küken stammen aus der eigenen Elternherde. 

Il Cesto

Mit viel Liebe, Sorgfalt und Erfahrung werden im beschaulichen Walddorfhäslach feinste mediterrane Köstlichkeiten wie würziger Feta-Käse, knackige Oliven, sonnengetrocknete Tomaten, zarte Artischocken und pikante Peperoni gezaubert. Dabei arbeiten die Inhaber von Il Cesto, Michael Kammerer und Rainer Weiß, nach strengsten Grundsätzen: Um die stets hohe Qualität ihrer Produkte garantieren zu können, muss die Produktion jede Woche immer absolut frisch sein. Vorratsproduktion, die wesentlich praktischer wäre, kommt für die beiden nicht infrage. Und wie bei all unseren Paradieschen Lieferanten verwendet natürlich auch Il Cesto ausschließlich Rohstoffe aus kontrolliert-biologischem Anbau.

Gregor Kapraun

Sie gilt als die Königin der Beerensorten, er als König der Gemüsearten – die Rede ist natürlich von der Erdbeere und vom Spargel. Gemeinsam sind sie die leckersten Vorboten des Sommers. Spargel und Erdbeeren bekommen wir in Bioland-Qualität von unserem heimischen Erzeuger Gregor Kapraun aus Großostheim am bayerischen Untermain. Seine Böden sind bestens für den Anbau von Spargel und Erdbeeren geeignet.

Kibitzhof

Auf dem idyllisch gelegenen Kiebitzhof in der Nähe von Gütersloh ist immer viel los. Neben dem klassischen Gemüseanbau gibt es hier einen großen Hofladen, eine Bäckerei und jede Menge Hühner. Der Kiebitzhof ist einer der wenigen landwirtschaftlichen Biobetriebe, die ihr angebautes Gemüse und Geflügel auch noch selbst weiterverarbeiten. Obst wird zu leckerem Gelee, Gemüse zu würzigem Chutney und aus dem Geflügel wird kräftige Hühnerbrühe oder Frikassee gekocht. Auf dem Kiebitzhof leben rund 15.000 Hennen in mehreren Ställen und haben doppelt soviel Auslauf wir die ohnehin schon strengen Bioland Richtlinien verlangen. Der Hof ist aber auch für mehr als 150 Menschen mit und ohne Behinderung ein täglicher Arbeitsplatz. Und es gibt immer genug zu tun: Hühner füttern, Kräuteranzucht, Gemüse ernten, Brot backen usw. Das Paradieschen bezieht schon seit vielen Jahren leckere Brotaufstriche, Knäckebrot oder Weihnachtsgebäck vom Kiebitzhof – natürlich alles in Bioqualität. 

L'arcobaleno

L’arcobaleno ist der Name einer familiär geprägten, landwirtschaftlichen Genossenschaft die 1993 entstanden ist. Im südwestlichen Sizilien, genauer gesagt in den Tälern der Berge Sicane liegen die Orangen-Plantagen dieser Genossenschaft. Das 200 bis 600 m über dem Meerespiegel gelegene Gebiet bietet das ideale Klima für Zitrusfrüchte: Hügelige Gegend, kaum Feuchtigkeit, steter Wind und gemäßigtes Klima lassen gesunde, reich tragende Pflanzen wachsen. Anna Maria Catalanotto & Francesco Musso sind zwei der dreizehn Gesellschafter. Francesco: „Wir wollen leben und arbeiten ohne Umweltverschmutzung, ohne Chemie und mit Produktionsmethoden, die im Einklang mit der Natur stehen. Unsere Motivation ist eher eine Lebensentscheidung als eine wirtschaftliche. Wir sind kleine, landwirtschaftliche Erzeuger, Kinder von landwirtschaftlichen Produzenten, unsere Wurzeln entstanden in Jahrhunderten alter Tradition, unsere Arbeit ist die Fortsetzung dieser Beziehung zwischen Mensch und Natur und nicht die blinde Ausbeutung der natürlichen Ressourcen auf Kosten der zukünftigen Generationen. “

Löcke

Bio-Pilzzucht aus Hessen: Seit 1998 baut Volker Löcke Champignons und Shiitake-Pilze nach Bioland-Richtlinien an. Seine Pilze schmecken intensiver als ihre konventionellen Kollegen und sind zudem länger haltbar. Das liegt unter anderem daran, dass der Wassergehalt bei Bio-Pilzen deutlich niedriger ist. Wir beziehen das ganze Jahr hindurch die Pilze des Bioland-Betriebes von Volker Löcke. In langen Reihen schieben sich die hellen Köpfchen der Champignons aus der Erde. Vier Wochen zuvor wurde dazu der Weg bereitet: Frischer Bio-Kompost, eine Mischung aus Stroh und Hühnermist, wurde auf den Beeten verteilt und anschließend für ein „angenehmes“ Klima gesorgt – der Champignon liebt 16 °C und eine Luftfeuchtigkeit von über 90 % – und dankt es mit eifrigem Wachstum.

Luisenhof

Bloß keine Landwirtschaft mehr – dachte sich Luise Henze als sie in den 80er Jahren den elterlichen Bauernhof verließ. Dann aber lernte sie Daniel kennen. Der hatte gerade sein Studium zugunsten einer landwirtschaftlichen Ausbildung abgebrochen und so zogen sie 1995 gemeinsam zurück auf den elterlichen Hof in der Nähe von Bad Vilbel. Mit konventioneller Landwirtschaft hatten beide nichts am Hut und so stellten sie den kompletten Betrieb auch gleich auf Demeter um. 2000 bekam das Paradieschen einen Anruf von Daniel: Er habe Demeter Äpfel zu verkaufen ob wir Interesse hätten? Klar hatten wir – und nicht nur an seinen Äpfeln! Seitdem kommt einmal in der Woche ein LKW aus Niederdorfelden ins Linsengericht und bringt Kartoffeln, Zwiebeln und anderes Saisongemüse ins Paradieschen. Mittlerweile bestellt Familie Henze 59 Hektar. Getreide, Kartoffeln, Zwiebeln, Salat, Kürbis, Möhren, Sellerie, Gurken, Fenchel, Mangold und sogar Blumen gedeihen prächtig auf ihren Feldern. 

Minisci

Seit drei Generationen erzeugt die Familie Minisci in der süditalienischen Provinz Kalabrien allerbestes Olivenöl - seit 1987 in Bioqualität! 1991 war das Unternehmen das erste in Kalabrien, das nach der EU Bio Verordnung 2092/91 zertifiziert wurde. Die Philosophie der Familie Minisci ist einfach und gut: Sie respektieren das Land und seine Natur und produzieren mit besten Rohstoffen einzigartige gesunde Produkte in ursprünglicher Qualität. Kultiviert werden alte Sorten wie z.B. Dolce di Rossano, Tondina und Carolea. Die Methoden der biologischen Landwirtschaft, das günstige Mikroklima und die sofortige Verarbeitung nach der Ernte garantieren den hohen Qualitätsstandard des Öls. Die Oliven für das Öl „La Molazza“ werden von uralten Olivenbäumen geschüttelt. Das hervorragende Öl zeichnet sich durch einen intensive Olivengeruch und den leicht süßen und zart-mandelartigen Geschmack aus. Die gelbliche Farbe mit zart grünlichem Schimmer macht Appetit auf mehr. Das Öl eignet sich wunderbar für alle Gerichte der mediterranen Küche.

Obeg

1989 gründeten 9 Bauern in Hohenlohe eine Erzeugergemeinschaft mit dem Ziel ihre Biolandhöfe zu organisieren. Die OBEG war geboren und steht für die Organisch-Biologische Erzeugergemeinschaft. Heute wird die OBEG von über 100 Biolandbauern beliefert. Die Landwirte kommen hauptsächlich aus Nord-Württemberg, Nordbaden, Unterfranken und Mittelfranken. Und so funktioniert es: Die einzelnen Bioland-Höfe produzieren ihre Waren wie z.B. Getreide, liefern es an die OBEG, wo es gelagert, gereinigt, ggf. weiterverarbeitet und anschließend vertrieben wird. Abnehmer sind Naturkostläden wie wir, aber auch Bäckereien oder wiederum Landwirte, welche Bio-Futtergetreide dort einkaufen. Die Hohenloher leisten mit dieser Erzeugergemeinschaft einen wertvollen und aktiven Beitrag zur Erhaltung und Wiederherstellung gesunder Böden in der Region und zur Vermarktung regionaler Lebensmittel.

Andre Poldervaart

Andre Poldervaart begann 1970 auf einem geerbten Fleckchen Land konventionellen Blumenkohl und Spitzkohl anzubauen. Später kamen Rosenkohl und Chicoree dazu. Das erste Gewächshaus mit einer Fläche von 2.000 m² wurde 1974 gebaut. Die eigene Begeisterung für den ökologischen Anbau, ebenso wie die ökonomischen Perspektiven führten dazu, dass das Unternehmen 1999 seinen Betrieb auf Bioanbau umstellte. 2004 erfolgte dann die Umstellung und Zertifizierung zum Demeter-Betrieb. Inzwischen beträgt die Anbaufläche 30.000 m². Um das gewaltige Gewächshaus zu heizen setzt die Gärtnerei Poldervaart eine Wärme-Kraftkopplungsanlage mit einer Leistung von 1,4 MW ein. Eine zusätzliche Beleuchtung findet nicht statt, da dies nicht der biologischen Anbauweise entspricht. Die produzierte, vom Unternehmen nicht verwendete Stromenergie wird praktisch vollständig in das öffentliche Netz eingespeist. Dadurch ist der Betrieb in der Lage, den verwendeten fossilen Brennstoff bei einem Nutzungsgrad von 95 % zu verbrennen.

Schlaraffenburger

Naturschutz am Bayerischen Untermain – unter diesem Motto wurde 2001 das Schlaraffenburger Streuobstprojekt ins Leben gerufen. Ziel des Projekts ist es, die wertvollen Lebensräume der Streuobstwiesen durch wirtschaftliche Nutzung zu erhalten. So verpflichten sich Obstwiesenbesitzer aus Aschaffenburg und Umgebung, ihre Wiesen naturschutzgerecht nach den strengen Bioland-Richtlinien zu bewirtschaften. Aktuell werden über 7.000 Obstbäume nach Bioland-Richtlinien bewirtschaftet und die Wiesen nach Naturschutzkriterien gepflegt. Hauptprodukt der Schlaraffenburger ist der Apfelsaft. Im Laufe der Jahre wurde die Produktpalette jedoch auf attraktive Weise erweitert. Inzwischen zählen Apfelwein, Cidre, ein überaus schmackhafter Goldparmänenbrand, Apfelsekt, Schorle und Apfelessig zum Angebot.

José Miguel Sanz

Seit Jahren bekommen wir von dem passionierten Produzenten José Miguel Sanz erstklassige Aprikosen, Nektarinen und Pfirsiche. Erst 2017 war unser Geschäftsführer Kurt Lorenz persönlich zu Besuch in Epila in der nordspanischen Provinz Zaragoza. José und seine Familie bewirtschaften über 30 Hektar Land. Schwerpunkt ist vor allem das Steinobst. Bereits seit 1996 ist das familiär geführte Einzelunternehmen bio-zertifiziert und vermarktet ausschließlich selbst erzeugte Produkte. Wichtig ist für uns der direkte Draht zum Erzeuger. José wiederum sucht für seinen relativ kleinen Betrieb gezielt Kunden, die seine Ware zu schätzen wissen. So sind wir froh, dass wir mit José Miguel einen Top Produzenten gefunden haben, der das Paradieschen auch bei knapper Ernte bevorzugt beliefert.

Schlachtenberger

An den sanften Hängen des Bodensees stehen die Apfelbäume von Berthold und Annette Schlachtenberger.  25 Hektar werden bewirtschaftet - das war nicht immer so: 1995 fing Berthold Schlachtenberger an. Ohne einen eigenen Spaten und mit nur 0,5 Hektar Land hat er seinen Hof mit viel Herzblut und Engagement zu dem gemacht, was er heute ist: Ein großer respektabler Demeter-Betrieb mit einer beachtlichen Apfelvielfalt: Elstar, Fuji, Jonagold, Piros, Festival, Cybele, Gala, Pinova, Pilot, Braeburn, Boskoop, Idared und Topaz. Hinzu kommen noch neue Sorten wie Opal, Santana und Colina. Erntezeitpunkt und die Lagerung machen die Äpfel von Schlachtenbergers zu etwas Besonderem. Berthold Schlachtenberger erntet später als seine Berufskollegen. Dadurch sind seine Äpfel viel aromatischer. Nach der Ernte werden die Äpfel bei 1-2 °C in 6 großen, gasdichten Kühlhäusern gelagert. Der absolute Clou ist die selbstgebaute Apfelwaschanlage. Die Äpfel werden auf einer Wasserbahn über Bürsten und unter rotierenden Lappen hindurch transportiert, dabei gesäubert und am Ende nach Gewicht sortiert. 

Schreiter

Seit Anfang 2016 kommen die Eier des Paradieschens auch aus Laufach-Frohnhofen – vom Bioland-Hof Schreiter. Der Bauernhof im Vorspessart existiert bereits seit 1949. Siegbert Schreiter übernahm ihn 1985 von seinen Eltern. 1992 wurde sein Betrieb nach den strengen Bioland-Richtlinien zertifiziert. Neben Legehennen gibt es auf dem 73 Hektar großen Bauernhof auch eine Rinderzucht für die Färsen- und Ochsenmast. Für ihre 450 Hennen hat das Ehepaar Schreiter zwei mobile Hühnerställe angeschafft. Die Ställe haben zwei Etagen – unten ist viel Platz zum Scharren und Ruhen, oben können die Tiere in gemütlichen Familiennestern die Eier legen, ihr Futter fressen, frisches Wasser zu sich nehmen und nachts auf ihren Sitzstangen schlafen. Dazu kommen freie Ausgänge nach draußen. Sobald die Wiese schmutzig oder leer gepickt ist, kann der Stall auf Rädern zur nächsten Wiese gebracht werden. Das Futter für ihre Legehennen erzeugen die Schreiters nach Bioland Richtlinien zu mind. 50% auf ihrem Hof selbst. Sie lassen das Getreide in einer Futtermühle weiterverarbeiten. Dort werden je nach Anforderung verschiedene Futtermischungen zusammengestellt.

Stockner

Der Demeter Betrieb der Familie Stockner befindet sich im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau. Der fruchtbare Schwemmlandboden des mittleren Vilstals lässt Gemüse, Getreide und Mais bestens gedeihen. Prächtige Salatköpfe, schneeweißer Fenchel und Radieschen, Salat, Fenchel, Radieschen – hier wird jede Woche ein Satz nachgesät um regelmäßig ernten zu können. Der vorgezogene Lauch wartet darauf versetzt zu werden. Tomaten & Gurken ranken in den seit 2009 existierenden Folienhäusern. Rund 100 Hektar Fläche steht dem Demeter-Betrieb zur Verfügung. Dabei werden pro Jahr jedoch nur auf ca. 50 Hektar Gemüsekulturen angebaut. Der Rest ist mit Zwischenfrüchten oder Gründüngung wie Klee, Bienenweide und Leguminosen belegt. Diese sorgen für eine  ausreichende Nährstoffversorgung der kommenden Gemüsekultur. Seit 3 Generationen wird der Hof bewirtschaftet, seit 2 Generationen nach biologisch-dynamischen Richtlinien. 1986 stellten Waltraud und Josef Stockner um. Inzwischen arbeiten ihre beiden Söhne fest auf dem Hof mit und auch die nächste Generation ist schon fleißig mit dabei.

Südhof

Der Südhof ist badisch und sympathisch. Ein echter Obsthof. Er liegt in der Freiburger Bucht und wird bewirtschaftet von Christoph und Stephanie. Er hat ihn von seinen Eltern geerbt und sie hat ihn, den Christoph, in Weinsberg kennen gelernt. Sie war bei der Obstbauberatung – Fachfrau. Jetzt hat der Südhof Mann, Frau, 4 Kinder, Hund, Katze, Maus… leckere Zwetschen, Kirschen, Beeren, viele alte und neue Apfelsorten, verschiedene Birnen und die Harrow Sweet. Um die geht es heute. Eine schöne Birne mit roten Wangen. Wohlschmeckend, süß und aromatisch. Hat nicht jeder. Beim Südhof wächst sie noch auf hohen Bäumen. Die Vögel danken es. Die Landschaft auch. Christoph hat Nistkästen aufgehängt. Stephanie hat ein Insektenhaus bei Ihren Trauben. Der Südhof ist nicht groß, und er macht den Obstbau so wie wir uns das vorstellen. Ökologisch aus Bauch und Herz und nach den Bioland Regeln. Kontrolliert. Das gefällt uns. Darum bieten wir die Harrow Sweet an. Vom Südhof versteht sich.

Ulenhof

Die Ulenburg Gärtnerei steht für bestes Bioland Gemüse aus Löhne, im Kreis Ostwestfahlen Lippe - seit 1982 nach Bioland-Richtlinien angebaut. Den Namen bekam die Gärtnerei vom nahegelegenen Wasserschloß „Ulenburg“. Sie bewirtschaften die für den Gemüseanbau beträchtliche Größe von 36 Hektar Ackerland und 6.000 Quadratmeter Gewächshausfläche. Im Laufe eines Kalenderjahres wachsen darauf über 40 verschiedene Gemüsesorten und -arten. Das Gartenjahr beginnt mit der Anzucht von Jungpflanzen. Diese werden dann ins Gewächshaus oder Freiland gesetzt. Ab April kann schon das erste Mal geerntet werden. Mit einem großräumigen Winterlager sind die Ulenburger in der Lage auch in den Zeiten, in denen gar nichts wächst, ein Grundsortiment an Frische und Vitaminen aus der Region anzubieten. Verkauft wird das gute Gemüse auf Wochenmärkten und  an Bioläden sowie den Bio-Großhandel. Die Ulenburger bilden ihren Nachwuchs von Anfang an selbst aus. So bleiben die alten Hasen stets gefordert und neue Ideen werden eingebracht und umgesetzt.

Weilerhof

Seit 1998 bewirtschaftet Stefan Becker 45 Hektar nach Demeter-Richtlinien. Ganzjährig werden in Freiland und Gewächshaus Salate, Tomaten, Gurken, Auberginen, Kartoffeln, Lauch, Möhre, Kürbisse, Bohnen, Kohl und Erdbeeren vor- gezogen, angebaut und geerntet. Sein Gewächshaus ist etwas ganz Besonderes. 2003 gebaut, nutzt es die Abwärme des nahe liegenden Biomassenhofes und spart damit rund 30.000 Liter Heizöl ein. Auf 200 Metern Länge wächst hier wärmeliebendes oder empfindliches Gemüse wie Tomaten, Gurken und Salat. Die Bewässerung erfolgt mit Regenwasser, welches über die Dachfläche in einem Teich gesammelt wird. Mit diesem Gewächshaus ist es dem Weilerhof möglich, das ganze Jahr hindurch Kulturen anzubauen, wie z.B. die ersten Salatpflanzen in diesem Jahr. ÜBRIGENS: die Jungpflanzen dafür werden fast ausschließlich selbst gezogen!

Thomas Zell

Thomas Zell aus Oberissigheim bei Bruchköbel beliefert uns seit über 10 Jahren mit regionalem Bioland Gemüse. Neben dem Weilerhof und dem Luisenhof gehört Thomas zu unseren wichtigsten regionalen Lieferanten. Feiner Rucola, knackige Landgurke, erdige Rote Bete – sein Angebot ist sehr vielseitig und groß. Thomas wollte schon immer Bauer werden. Ohne den Rückhalt seiner Eltern, die mit seiner Berufswahl nicht einverstanden waren, sammelte er zunächst als landwirtschaftlicher Betriebshelfer seine Erfahrungen. Mit dem ersten Geld erstand er die nötigen landwirtschaftlichen Maschinen und pachtete einen Acker. Inzwischen steht sein Betrieb auf gesunden Beinen und mit der kürzlich neu erworbenen Landwirtschaft bei Seligenstadt produziert er nun auch Fleisch und Wurst. Wir arbeiten gerne mit ihm zusammen und planen bereits ein Jahr im Voraus seine Produkte ein.